75. Jahrgang des Berliner Anwaltsblatts
Wir lassen Sie nicht im Regen stehen
Der Berliner Anwaltsverein und die Redaktion des Berliner Anwaltsblatts bedankten sich mit einer Einladung zum Autorentreffen bei den Autorinnen und Autoren aus der Anwalt- und Richterschaft, bei den Marketing- und PR-Experten, den Studierenden und Referendarinnen aus Berlin und den Arbeitsgemeinschaften im Deutschen Anwaltverein sowie den DAV-Auslandsvereinen und Organisationen, die mit ihren Beiträgen den aktuellen Jahrgang zu einem reichhaltigen und vielfältigen Lesestoff machen

Dr. Astrid Auer-Reinsdorff | Redaktionsleitung Berliner Anwaltsblatt

Bei tollem Wetter streiften ein paar kühlende Sommerregentropfen das Fest und die Stimmung war wirklich super! Ich freue mich sehr, dass rund 60 Teilnehmende unser Treffen zu einem der herausragenden Events im Jahresprogramm des Berliner Anwaltsvereins und der Berliner Anwaltschaft machen. Wir feiern den 75. Jahrgang und blicken zurück auf die Erstausgabe von April 1927 mit den Herausgebern Dr. Hans Soldan und Dr. Ewald Friedländer, seinerzeit noch im DIN-A5-Format und von einer Redakteurin, Dr. Waltraud Hummel-Hille, in sechs Ausgaben über das Jahr begleitet. Erst 1980 wurde das Format auf DIN A4 umgestellt. An die historischen Ausgaben erinnerten wir mit Heft 06/2025 zum Deutschen Anwaltstag mit dem Titel „Berlin für Anwälte und Anwältinnen“, welches bei den Veranstaltungen des Berliner Anwaltsvereins ausliegt.
Der Verlagsleiter unseres Berliner Verlags Erich Schmidt, Dr. Joachim Schmidt, zeigte sich mit der Redaktion zuversichtlich, dass sowohl das 100-jährige Jubiläum zur Erstausgabe als auch die nächsten 25 Jahre ein wichtiger Ankerpunkt der Berliner Anwaltschaft bleiben.
Der Dank ging auch an Philipp Heinisch, der mit seinen Cartoons dem Heftcover den unverwechselbaren Charakter gibt und die Heftthemen akzentuiert grafisch und sprachlich anmoderiert. Zu Recht wird Philipp Heinisch für sein Lebenswerk und seinen Einfluss in der Anwaltschaft im Juli 2026 mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.
Die tolle aktive und engagierte Autorenschaft nutzt das Autorentreffen alljährlich zum Netzwerken, Freundschaften knüpfen und lebendig halten und auch zum Arbeiten. Denn im Laufe des Abends sammelt die Redaktion Themenvorschläge für Beiträge, Autorinnen und Autoren sowie Heftthemen. In der nächsten Redaktionssitzung werden wir grob die Heftthemen für den kommenden Jahrgang festlegen.
Die Themenschwerpunkte sind neben den Heftrubriken – Aktuelles, Berliner Anwaltsverein, Wissen, Forum, Kanzlei & Reno, Urteile und Personalia – der rote Faden, an dem entlang die Redaktionsarbeit den Inhalt für die einzelnen Hefte zusammenstellt, akquiriert und beleuchtet. Unsere Redaktionsassistentin Nadja Nonn wird dabei von unserer Lektorin Annette Meyer Ziegler und unserer Social- Media-Managerin Regina Richter unterstützt, damit das Heft pünktlich in Print und digital bei anwaltsblatt.berlin erscheint und auf LinkedIn in Szene gesetzt wird.
Die Beiträge umfassen meist eine oder zwei Seiten und werden mit Bildern und Grafiken aufgelockert. Themen und Beitragsvorschläge gern per E-Mail an redaktionsassistenz@berliner-anwaltsblatt.de. Die Redaktion meldet sich zurück, ob das vorgeschlagene Thema in die Heftplanung passt und noch unbesetzt ist. Bitte warten Sie immer die Zusage ab, bevor Sie schreiben.
Zum Ende des Abends wurden wieder drei Buchpreise verlost unter denjenigen, die ihre Vorschläge in die Box gebracht haben. Dieses Jahr wurde das aktuelle Werk des Berliner Autors und Kollegen Florian Schwiecker verlost und die Gewinner hatten das Glück, dass der Autor vor Ort signierte und zu Fanfotos vor der Fotowand bereitstand. Die Redaktionsmitglieder Claudia Frank, Thomas Röth, Johannes Hofele, Angelique Semmler und Christian Christiani finden sich virtuell unter der Redaktionsleitung durch Dr. Astrid Auer-Reinsdorff mit zeitlich großem Vorlauf zur Heftplanung zusammen. Textschluss ist etwa sechs Wochen vor Erscheinen. Das ist der Zeitpunkt, an dem es spannend wird. Sind alle zugesagten Texte im vereinbarten Umfang eingegangen und wird der Inhaltsumfang eine Punktlandung für das 48 Seiten umfassende Heft? Die Beiträge werden mit den konkreten Titeln in einer Umbruchliste den Rubriken zugeordnet und in eine plausible Reihenfolge gebracht und vom Verlag gesetzt. Den Grobumbruch redigiert unser Lektorat und ich schiebe Beiträge, fülle Lücken, rege Formatänderungen an und über den nochmals redigierten Feinumbruch gelangt das Heft zur Druckfreigabe und dann per Post und digital umgesetzt zu unseren Lesern.
Das Berliner Anwaltsblatt ist eine Leistung des Berliner Anwaltsverein exklusiv für seine Mitglieder in Printform und digital unter anwaltsblatt.berlin. Jeder kann das Berliner Anwaltsblatt im Abonnement beziehen und natürlich können Kolleginnen und Kollegen anderer örtlicher Anwaltsvereine auch eine Doppelmitgliedschaft eingehen, um das Heft zu beziehen. Digital und bei LinkedIn sowie demnächst bei Instagram können alle Internetnutzer einzelne Beiträge kurz nach dem Erscheinen frei zugänglich lesen. Wir bewerben die Leistungen des Vereins und bieten den Autorinnen und Autoren eine sichtbare Plattform. Die vergangenen Jahrgänge sind im Archiv für alle zugänglich.
Dem Vorstand sowie der Geschäftsstelle des Berliner Anwaltsvereins gilt unser aller Dank, dass wir konstant und resilient weiterhin in 10 Ausgaben jährlich zitierfähig erscheinen. Wer die Printausgabe noch gebunden in das Kanzleiregal stellt, sollte darauf achten, dass das Titelblatt mit gebunden wird und der Schatz der Cartoons erhalten bleibt.
Wir freuen uns, den aktuellen Regionalbeauftragten des Forum Junge Anwaltschaft in Berlin als ständigen Gast für die Redaktionsarbeit begeistert zu haben. Allan Böhner bringt neue Impulse und gemeinsam wollen wir für die Berufswahl, das breite Spektrum der Möglichkeiten und eine vielfältige Berufswelt eintreten.
Ich bedanke mich für das Lob und die Glückwünsche zum 10-jährigen Jubiläum der Übernahme der Redaktionsleitung.























































